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Unsere Fachärztinnen und Fachärzte für Orthopädie und orthopädische Chirurgie verfügen über langjährige Erfahrung und arbeiten mit modernster Medizintechnik. Ob konservative Schmerztherapie, arthroskopische Eingriffe oder komplexe Gelenkersatzoperationen – bei uns stehen Sie und Ihre Beweglichkeit im Mittelpunkt.

An der EMCO Privatklinik Salzburg verbinden wir medizinische Präzision mit persönlicher Zuwendung. Unser interdisziplinäres Team aus Orthopäd:innen, Radiolog:innen, Physiotherapeut:innen und Pflegeexpert:innen arbeitet Hand in Hand, um für Sie den bestmöglichen Heilungsverlauf zu erzielen. Dank modernster bildgebender Verfahren (z. B. MRT, CT, digitales Röntgen) und innovativer Operationsmethoden können viele Eingriffe besonders schonend und mit kurzer Genesungszeit durchgeführt werden.

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Minimalinvasive und innovative Verfahren

Wir nutzen moderne arthroskopische Techniken, biologische Regenerationsverfahren, hochwertige Implantate und schonende Operationsmethoden, um die Belastung für unsere Patientinnen und Patienten so gering wie möglich zu halten.

Gelenkerhalt im Vordergrund

Wir prüfen immer, ob ein Gelenkersatz wirklich notwendig ist. Viele orthopädische Erkrankungen können heute Gelenk erhaltend behandelt werden. Dazu zählen moderne Knorpeltherapien, Meniskusrekonstruktionen, Achskorrekturen oder arthroskopische Eingriffe an Hüfte (z.B. beim Hüftimpingement), Knie und Schulter. Für alle Gelenk erhaltenden Verfahren verfügen wir über eine international anerkannte hohe Expertise.

Gelenkersatz nach modernsten Prinzipien

Wenn ein Gelenkerhalt nicht mehr möglich ist, bieten wir hochwertige Hüft- und Knieprothesen in minimalinvasiver OP-Technik mit Fast-Track-Rehabilitation für eine rasche Mobilisation und stabile langfristige Ergebnisse.

Unser Team

„Unser Ziel ist es, die Beweglichkeit und Lebensqualität unserer Patient:innen wiederherzustellen. Jeder Eingriff, jede Therapie wird individuell auf den Menschen abgestimmt – denn Gesundheit ist immer persönlich.“

Prim. Dr. Tarek Sununu MSc
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Dr. Wolfram Pawelka
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Dr. Med. Wolfgang Zinser
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Dr. Rudolf Auen-Scheiblhofer
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Häufigste Krankheitsbilder

Arthrose des Kniegelenkes

Arthrose im Knie ist eine der häufigsten Gelenkerkrankungen und betrifft vor allem ältere Menschen, Sportler:innen oder Patient:innen nach Verletzungen. Sie entsteht durch den schrittweisen Verschleiß des Gelenkknorpels, wodurch die Knochen aufeinander reiben. Dies kann zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Entzündungen führen – oft begleitet von Schwellungen und Steifigkeit.

Arthrose der Hüfte

Hüftarthrose (Coxarthrose) ist eine degenerative Erkrankung des Hüftgelenkes, die durch den Verschleiß des Gelenkknorpels entsteht. Sie betrifft häufig Menschen über 50, kann aber auch durch Verletzungen, Fehlstellungen oder intensiven Sport ausgelöst werden. Der Verschleiß führt zu Schmerzen, Steifigkeit und eingeschränkter Beweglichkeit.

Meniskusriss

Ein Meniskusriss ist eine häufige Verletzung des Kniegelenkes, die durch Sport, plötzliche Drehbewegungen oder Verschleiß entsteht. Der Meniskus ist ein halbmondförmiger Knorpel im Knie, der als Stoßdämpfer dient und das Gelenk stabilisiert. Ein Riss kann Schmerzen, Schwellungen und eingeschränkte Beweglichkeit verursachen.

Hallux valgus und andere Fußdeformitäten

Fußdeformitäten, wie der Hallux valgus („Ballenzeh“), Hammerzehen oder Spreizfuß, gehören zu den häufigsten orthopädischen Problemen im Bereich der Füße. Sie entstehen oft durch Fehlbelastung, genetische Veranlagung oder das Tragen ungeeigneten Schuhwerks. Schmerzen, Druckstellen und eingeschränkte Beweglichkeit können den Alltag erheblich beeinträchtigen.

Carpaltunnelsyndrom und andere Erkrankungen der Hand

Erkrankungen der Hand können den Alltag stark einschränken: Schmerzen, Taubheitsgefühle oder eingeschränkte Beweglichkeit beeinträchtigen Greifen, Schreiben oder Heben. Besonders das Karpaltunnelsyndrom ist weit verbreitet, kann aber durch gezielte Diagnostik und Therapie erfolgreich behandelt werden.

Chronische Rückenschmerzen

Chronische Rückenschmerzen sind eine der häufigsten gesundheitlichen Beschwerden und betreffen Menschen jeden Alters. Sie entstehen oft durch Fehlhaltungen, Bandscheibenverschleiß, muskuläre Dysbalancen oder degenerative Veränderungen der Wirbelsäule. Werden Rückenschmerzen über mehrere Monate persistent, spricht man von chronischen Rückenschmerzen.

Häufigste Behandlungen

Die Knie-Endoprothese, das künstliche Kniegelenk

Wenn der Prozess der Arthrose des Kniegelenks, häufig als Abnützung oder Verschleiß bezeichnet, ein Ausmaß erreicht, wo die Lebensqualität stark beeinträchtigt ist, bleibt oft nur mehr die einzige sinnvolle Option, das betroffene Gelenk mit einem Kunstgelenk zu versorgen. Die moderne Knie-Endoprothetik schafft mit einem rund einstündigen Eingriff ausgezeichnete funktionelle Ergebnisse, Mobilität und in den meisten Fällen Schmerzfreiheit.

Nach dem Eingriff und einem rund einwöchigen stationären Aufenthalt ist physikalische Therapie sehr wichtig, um ein bestmögliches Ergebnis zu erreichen. Moderne Implantatsysteme mit einer sehr harten Beschichtung (Titan-Nitrid), die auch für Allergiker geeignet ist, zeigen ausgezeichnete Langzeitergebnisse! Wenn die Arthrose nur einen Teil des Gelenks betrifft, kann es auch angezeigt sein, nur das betroffene Areal mit einem Implantat zu versorgen (Teil-Gelenkersatz oder Hemischlitten). Eröffnung des Wirbelsäulenkanals (mikrochirurgisch)

Die Hüftendoprothese – das künstliche Hüftgelenk

Kaum ein anderer Eingriff in der modernen Medizin verschafft in vergleichsweise kurzer Zeit so viel Lebensqualität! Die Operation selbst dauert in der Regel knapp eine Stunde, mit der Mobilisation wird am Folgetag der OP begonnen.

Moderne Implantatsysteme, optimal implantiert, haben lange Standzeiten, hochwertige Materialien wie Titan und Keramiken kommen zum Einsatz. Das ermöglicht ein biologisches Einwachsen des Implantates im Knochen und einen sehr geringen Abrieb der beweglichen Teile. Die Operation kann in Allgemeinnarkose oder spinaler Anästhesie („Kreuzstich“) durchgeführt werden.

Mit einem stationären Aufenthalt von rund einer Woche soll gerechnet werden, eine anschließende ambulante physikalische Therapie ist empfehlenswert!

Arthroskopische Operationen

Am häufigsten wird das Kniegelenk arthroskopiert. Viele Schäden wie Meniskus- oder Kreuzbandrisse können mit der Kamera dargestellt werden und mit kleinen Instrumenten repariert werden. Der Meniskusriss stellt eine sehr häufige Erkrankung dar, in über 90% der Fälle erfolgt eine Sanierung durch eine arthroskopische Meniskus-Teilentfernung, eine Naht des Meniskus ist nur selten möglich. Mit sportlicher Aktivität kann nach einer Meniskusoperation in der Regel nach 3 Wochen wieder begonnen werden. Schwere Gelenksschäden wie höhergradige Arthrosen („Abnützungen“), können häufig durch die Arthroskopie nicht günstig beeinflusst werden, hier kommen Kunstgelenke zum Einsatz.

Operation an den Zehen (Hammerzehe, Hallux valgus, Hallux rigidus)

Wann immer es sinnvoll und möglich ist, ist man bestrebt, alle Gelenke zu erhalten und ihre anatomische Stellung zu verbessern, bei fortgeschrittenen degenerativen Veränderungen und massiven Fehlstellungen kommen auch Gelenksversteifungen (Arthrodesen) und künstliche Gelenke zum Einsatz.

Viele Vorfußoperationen können auch in örtlicher Betäubung (Fußblock) durchgeführt werden, wenn keine Narkose erwünscht oder möglich ist.Die am häufigsten angewendete Operationstechnik beim Hallux valgus ist die Austin (Chevron) Osteotomie. Die Operation dauert etwa eine halbe Stunde, danach erfolgt die Mobilisation mit einem speziellen Schuh, der für vier Wochen das Abrollen über den Zehenballen verhindert.

Carpaltunnel und Hand, künstliche Fingergelenke

Das Carpaltunnelsyndrom ist eines der häufigsten Krankheitsbilder an der Hand. Ein wichtiger Nerv, der Medianus-Nerv, wird im Bereich der Handwurzel eingeengt, sehr oft durch schwere manuelle Tätigkeit bedingt. Dieser Zustand ist schmerzhaft, außerdem kommt es zu Gefühlsstörungen am Daumen und der benachbarten Finger. Eine operative Entlastung des Nerven ist erforderlich. Der Eingriff kann tageschirurgisch in örtlicher Betäubung oder in Narkose durchgeführt werden. Die Ergebnisse nach Operation sind ausgezeichnet!

Schnellende Finger („Schnappfinger“) entstehen durch chronische Reizzustände an den Ringbändern und sind ebenfalls mit kleinen Operationen behebbar.

Die schmerzhafte Arthrose das Daumensattlegelenks (Rhizarthrose) kann ebenfalls sehr erfolgversprechend mit der Operation nach Epping behandelt werden.

Eine gute Daumen-Funktion kann in der Regel ohne Kunstgelenk rekonstruiert werden. Schmerzhafte Arthrosen der Fingergelenke können mit kleinen Kunstgelenken der neuesten Generation aus Schweizer Entwicklung gut versorgt werden, eine Gelenksversteifung ist nur selten erforderlich. 

Interdisziplinäre Schmerztherapie (Infiltrationen, psychotherapeutische Begleitung)

Man geht aktuell von etwa 1,8 Millionen Schmerzpatienten in Österreich aus. Mindestens 30% davon haben chronische Rückenschmerzen. 50% aller Reha-Maßnahmen, 50% aller Frühberentungen sind bedingt durch Schmerzen am Bewegungsapparat. Wenn man weiß, dass akuter Rückenschmerz in ca. 30% chronifiziert, kann man abschätzen, wie wichtig eine adäquate Schmerztherapie auch im Akutfall (zum Beispiel nach einem Unfall oder einer Operation) ist. Hier ist eine sofortige adäquate Schmerztherapie essentiell, eine fächerübergreifende Zusammenarbeit mit andern Spezialabteilungen im Haus wie der Anästhesie und der Psychosomatik, um auf breiter Ebene hoch qualifizierte Schmerzmedizin zu betreiben.

  • Vertrauen verbessert die Erfolgsaussichten auch, wenn Folgemaßnahmen nach einem Eingriff erfüllt werden müssen, um den Therapieerfolg zu gewährleisten.
    Prim. Dr. Tarek Sununu MSc, FA für Orthopädie und Traumatologie Psychotherapeut
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Gelenkersatz – Moderne Lösungen für schmerzfreie Beweglichkeit

Ein Gelenkersatz, wie z. B. eine Hüft- oder Knieprothese, kann Schmerzen lindern, die Beweglichkeit wiederherstellen und die Lebensqualität nachhaltig verbessern. Moderne orthopädische Techniken ermöglichen minimalinvasive Eingriffe, präzise Implantationen und eine schonende Rehabilitation.

Gelenkersatz ist besonders sinnvoll bei Arthrose, Gelenkverschleiß oder nach Verletzungen, wenn konservative Maßnahmen nicht mehr ausreichen. Ziel ist es, Betroffenen ein aktives, schmerzfreies Leben zu ermöglichen.