Das Behandlungskonzept nach Dr. Langmayr
Das Behandlungskonzept nach Dr. Langmayr wurde auf Basis einer 30-jährigen Berufserfahrung entwickelt, das ganzheitliche, spezialisierte Fachwissen Schritt für Schritt erarbeitet. Das Ergebnis ist ein äußerst effizientes Konzept für die Behandlung von Wirbelsäulenproblemen. Die einzelnen, sechs Phasen greifen ineinander und bauen aufeinander auf. So können Patientinnen und Patienten von Dr. Langmayr Schmerzen im Rücken und Nacken stoppen, ihre Bewegungsfreiheit deutlich verbessern und dadurch wieder Lebensqualität gewinnen.
Beschwerdebild abklären
Diagnose stellen
Zielführende Behandlung einleiten
Kompetent und umfassend nachbetreuen
Kontrolluntersuchungen und Wirbelsäulencheckup
Wirbelsäulenspezialtraining „LaFIT Spine“
Unser Team
Das Team rund um Wirbelsäulenspezialist Univ. Doz. Dr. Johann Langmayr deckt das gesamte Repertoire der Bandscheiben- und Wirbelsäulenbehandlung ab.
Häufigste Krankheitsbilder
Bandscheibenerkrankung (Vorfall, Vorwölbung)
Ein Bandscheibenvorfall (Prolaps) entsteht, wenn der gallertartige Kern einer Bandscheibe durch den äußeren Faserring austritt und auf Nervenwurzeln oder das Rückenmark drückt. Dies kann Rücken- oder Nackenschmerzen, ausstrahlende Schmerzen in Arme oder Beine, Taubheitsgefühle oder Muskelschwäche verursachen. Am häufigsten betroffen sind die Lenden- und Halswirbelsäule.
Wirbelkanaleinengung
Eine Wirbelkanaleinengung (Spinalkanalstenose) entsteht, wenn sich der Wirbelkanal durch Verschleiß, Bandscheibenveränderungen oder knöcherne Umbauten verengt und dadurch Rückenmark oder Nervenwurzeln unter Druck geraten. Typische Symptome sind Rückenschmerzen, Beinschmerzen beim Gehen, Taubheitsgefühle oder ein Gefühl von Schwäche in den Beinen, das sich in Ruhe meist bessert. Am häufigsten betroffen ist die Lendenwirbelsäule.
Instabilität
Eine Wirbelsäuleninstabilität liegt vor, wenn ein oder mehrere Wirbel ihre normale Position oder Bewegungskontrolle verlieren und dadurch Rücken- oder Nackenschmerzen, Muskelverspannungen oder Nervenreizungen verursachen können. Ursachen sind meist Verschleiß, Verletzungen oder angeborene Fehlbildungen. Betroffen sind häufig die Lenden- und Halswirbelsäule.
Osteoporotischer Wirbelkörperbruch
Ein osteoporotischer Wirbelkörperbruch entsteht, wenn die Wirbel durch Knochenschwund (Osteoporose) geschwächt sind und schon bei leichter Belastung oder ohne erkennbares Trauma brechen. Typische Symptome sind plötzliche Rückenschmerzen, eingeschränkte Beweglichkeit und Haltungsveränderungen. Am häufigsten sind die Brust- und Lendenwirbelsäule betroffen.
Wirbelgelenkschmerzen
Wirbelgelenkschmerzen entstehen, wenn die kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke) in der Wirbelsäule durch Verschleiß, Überlastung oder Fehlbelastung gereizt werden. Typische Symptome sind lokale Rückenschmerzen, die oft in Gesäß oder Beine ausstrahlen, sowie Bewegungseinschränkungen. Betroffen sind besonders die Lenden- und Halswirbelsäule.
Darm-Kreuzbeingelenkreizung
Eine Darm-Kreuzbeingelenkreizung entsteht, wenn das Sakroiliakalgelenk zwischen Kreuzbein und Darmbein gereizt oder überlastet wird. Typische Symptome sind tiefe Rückenschmerzen im unteren Bereich, die oft in Gesäß, Hüfte oder Oberschenkel ausstrahlen, sowie Bewegungseinschränkungen beim Stehen oder Gehen. Ursachen können Überlastung, Fehlhaltung oder Entzündungen sein.
Rückenschmerzen
Häufigste Behandlungen
Bandscheibenoperation (endoskopisch od. mikrochirurgisch)
Eine Bandscheibenoperation wird durchgeführt, wenn ein Bandscheibenvorfall zu starken Schmerzen oder Nervenbeeinträchtigungen führt, die konservative Maßnahmen nicht ausreichend lindern.
Moderne Verfahren wie die endoskopische oder mikrochirurgische Operation ermöglichen eine präzise Entfernung des vorgefallenen Bandscheibengewebes bei minimalem Gewebeschaden. Ziel ist die Druckentlastung der Nerven, Schmerzlinderung und die Wiederherstellung der Beweglichkeit.
Eröffnung des Wirbelsäulenkanals (mikrochirurgisch)
Die mikrochirurgische Eröffnung des Wirbelsäulenkanals wird angewendet, wenn Nerven im Wirbelkanal eingeengt sind, zum Beispiel durch Verschleiß oder Bandscheibenveränderungen.
Mit minimalinvasiven Techniken wird der Druck auf Rückenmark oder Nervenwurzeln reduziert, um Schmerzen, Taubheitsgefühle oder Bewegungseinschränkungen zu lindern und die Funktionalität der Wirbelsäule zu verbessern.
Stabilisierung (minimal-invasiv)
Die minimal-invasive Stabilisierung der Wirbelsäule wird eingesetzt, wenn die Wirbel durch Verschleiß, Instabilität oder Verletzungen ihre natürliche Stabilität verlieren. Dabei werden mit schonenden mikrochirurgischen Techniken Implantate eingesetzt, die die Wirbel fixieren und stabilisieren, ohne große Gewebeschäden zu verursachen. Ziel ist die Schmerzlinderung, Schutz der Nervenstrukturen und die Erhaltung der Beweglichkeit.
Bandscheibenprothetik (Lenden- und Halswirbelsäule)
Die Bandscheibenprothetik ersetzt stark geschädigte Bandscheiben in der Lenden- oder Halswirbelsäule durch künstliche Bandscheiben, um Schmerzen zu lindern und die natürliche Beweglichkeit der Wirbelsäule zu erhalten.
Dieser operative Eingriff wird eingesetzt, wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichend wirken und eine stabile, flexible Wirbelsäule wiederhergestellt werden soll.
Denervierung der Wirbelgelenke
Die Denervierung der Wirbelgelenke ist ein minimalinvasiver Eingriff, bei dem die Schmerzleitungen der kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke) gezielt unterbrochen werden. Ziel ist die Reduktion chronischer Rückenschmerzen, die durch Verschleiß oder Überlastung der Wirbelgelenke entstehen, ohne die Stabilität der Wirbelsäule zu beeinträchtigen.
Infiltrationen (gesamtes Spektrum)
Infiltrationen sind gezielte Spritzenbehandlungen an Wirbelgelenken, Bandscheiben oder Nervenwurzeln, um Schmerzen zu lindern und Entzündungen zu reduzieren. Sie kommen bei akuten oder chronischen Rücken- und Nackenschmerzen, Bandscheibenvorfällen, Wirbelgelenksproblemen oder Nervenreizungen zum Einsatz und können diagnostisch wie auch therapeutisch genutzt werden.
Oft bringt nur eine Operation den erhofften Erfolg
Wenn die Schmerzen trotz konservativer Schmerzbehandlungen nicht besser werden oder neurologische Funktionsstörungen bestehen, ist eine Operation unumgänglich. Viele Patient:innen haben Angst vor einem operativen Eingriff. Dafür hat Dr. Langmayr vollstes Verständnis – und nimmt sich daher genügend Zeit jedem Patienten einfach und verständlich das geplante Operationsverfahren zu erklären. Die Eingriffe werden in der EMCO-Privatklinik in Bad Dürrnberg durchgeführt. Operationen an der Wirbelsäule zeichnen sich heutzutage durch einen kurzen klinischen Aufenthalt sowie eine schnelle Reintegration in das Berufsleben aus.