Karpaltunnelsyndrom: kleiner Nerv, große Beschwerden

Eines der häufigsten Krankheitsbilder der Hand ist das Karpaltunnelsyndrom (CTS). Dabei wird der Mittelhandnerv (Medianus-Nerv) im Bereich der Handwurzel eingeengt. Diese Quetschung ruft Schmerzen und Gefühlsstörungen an den Fingern hervor. Um diese Beschwerden zu lindern ist ein operativer Eingriff notwendig. An der EMCO Privatklinik verwenden wir eine minimalinvasive Technik, die tageschirurgisch und unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden kann. 

Kleiner Eingriff mit großer Wirkung 
„Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit der Hand bzw. einzelner Finger sind nicht nur unangenehm, sie erschweren uns auch den Alltag enorm. An der EMCO Privatklinik befreien wir unsere Patientinnen und Patienten durch minimalinvasive OPs von diesen Beschwerden“, sagt Dr. Tarek Sununu, Facharzt für Orthopädie und Spezialist für Handchirurgie. Wir nutzen wir für Operationen am Karpaltunnel eine „mini-open“-Technik: Hierfür ist nur ein kleiner Schnitt notwendig, durch den die Operation durchgeführt wird. Dabei entsteht nur eine sehr kleine Narbe, die schnell verheilt und nach einigen Wochen kaum mehr sichtbar ist. 

Karpaltunnel: Funktion und Störungen
Der Karpaltunnel befindet sich im Unterarm, auf Höhe des Handgelenks. Er besteht aus Knochen und Bindegewebe und bildet eine Rinne zwischen den Handwurzelknochen. Durch ihn hindurch laufen Nerven- und Muskelstränge, die für die Empfindungsfähigkeit und Beweglichkeit des Daumenballens und von Teilen der Hand zuständig sind. 

Ist dieser Tunnel verengt wird der Mittelnerv (Nervus Medianus) eingeengt. Durch den entstehenden Druck können Schmerzen in der Hand und Gefühlsstörungen vor allem im Daumen, aber auch in den übrigens Fingern, entstehen. Ist das der Fall, spricht man vom Karpaltunnelsyndrom (CTS). 

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Fotocredits: EMCO Privatklinik

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