Seit Dekaden liegt der Schwerpunkt der Abteilung für Dermatologie auf Operationen von Hauttumoren mit anschließender plastischer Rekonstruktion. Wir führen 200-300 größere und große Eingriffe im Jahr stationär durch. In den letzten Jahren zeigt sich auch bei uns ein Trend in Richtung tagesklinischer Eingriffe (Operationen ohne Übernachtung). Unzählige kleine, ambulante Operationen werden täglich in Lokalanästhesie durchgeführt.

Meist können dermatologische Operationswunden direkt und einfach vernäht werden. Gerade in schwierigen Lokalisationen, wie im Gesichts- und Kopfbereich, an Händen, Unterschenkeln und Füßen muß auf funktionelle und ästhetische Ergebnisse geachtet werden. Hier haben wir langjährige Erfahrung in der Anwendung plastisch-rekonstruktiver Techniken wie Lappenplastiken und Hauttransplantationen erworben.

Unser Grundsatz dabei ist:

So klein wie möglich; aber so groß wie notwendig und sinnvoll!

Folgende Regeln müssen in der gegebenen Reihenfolge eingehalten werden:

  1. Der Tumor muß ganz entfernt werden (histologische Schnittrandkontrolle durch den Pathologen! Ggf. muß nachoperiert werden).
  2. Funktionen sollen erhalten werden (Beweglichkeit und Empfinden).
  3. Das ästhetische Ergebnis soll bestmöglich sein.  Dazu sind oft Verlängerungen der Operationsschnitte in verdeckte Areale oder zu Grenzen ästhetischer Einheiten sinnvoll.