Schnappfinger – schnell behandelt

Ein „Schnappfinger“, auch „schnellender“ oder „springender“ Finger genannt, entsteht durch eine Einengung oder Verdickung der Sehnen bzw. chronische Reizzustände an den Ringbändern. Dabei bleibt der Finger nach dem Beugen sozusagen „hängen“. Erst unter größerem Kraftaufwand und unter Schmerzen löst er sich aus der gebeugten Stellung und „schnappt“ bzw. „schnalzt“ in die gestreckte Position. An der EMCO Privatklinik behandeln wir Patient*innen mit Schnappfingern tagesklinisch. 

Der Schnappfinger ist, neben dem Karpaltunnelsyndrom, eine der häufigsten Beschwerden an den Händen bzw. Fingern. Dazu kommt es meist durch eine entzündlich bedingte Einengung der Sehne oder durch eine Verdickung der Sehne bzw. chronische Reizzustände an den Ringbändern. Dies kann aufgrund von schwerer manueller Arbeit passieren. Die Folge: Durch das „Hängenbleiben“ des Fingers wird zum einen die Beweglichkeit stark eingeschränkt, zum anderen leiden Patient*innen dadurch stetig unter Schmerzen. 

Tagesklinische Behandlung
In der Regel ist nur ein kleiner operativer Eingriff notwendig, um die Sehne zu befreien und das „Schnappen“ des Fingers zu beenden. „Ein Schnappfinger lässt sich relativ schnell behandeln. Die OP dauert in etwa zehn Minuten und die Patient*innen können kurz darauf die Klinik wieder verlassen“, erläutert Dr. Sununu, Orthopäde an der EMCO Privatklinik den Eingriff. Diese Operation kann ambulant und unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Dazu ist nur ein 1-2 cm langer Einschnitt am Finger notwendig. Im Anschluss wird die Stelle genäht und verbunden und Sie können noch am selben Tag wieder nach Hause. 

Weitere häufige Beschwerden an der Hand

  • Karpaltunnelsyndrom: Dabei wird der Mittelhandnerv im Bereich der Handwurzel eingeengt. Diese Quetschung ruft Schmerzen und Gefühlsstörungen an den Fingern hervor.
  • Rhizarthrose: Diese Arthrose, also der Verschleiß des Daumensattelgelenks macht sich durch Schmerzen, Schwierigkeiten beim Greifen und Einschränkungen der Beweglichkeit bemerkbar. Eine operative Therapie der Rhizarthrose ist mit einem biologischen Verfahren (OP nach Epping) ohne Einsatz von Implantaten gut und sicher möglich

Arthrosen der Fingergelenke (Bouchard-Arthrose) tagesklinisch behandeln

Bouchard-Arthrose: Ein weiteres häufig vorkommendes Krankheitsbild ist die arthrotische Veränderung der mittleren Fingergelenke. Die Beschwerden sind Schmerzen, verdickte Fingermittelgelenke und Bewegungseinschränkungen. 

Fingergelenke, die von Arthrosen betroffen sind, können durch Kunstgelenke ersetzt werden. An der EMCO Privatklinik vertrauen wir auf Implantate aus der Schweiz, die dem neuesten Stand der Wissenschaft entsprechen.

All diese Eingriffe können tageschirurgisch in örtlicher Betäubung oder in Narkose durchgeführt werden. Hier gehen wir individuelle auf die Bedürfnisse unserer Patient*innen ein. Ziel ist es, Funktion und Beweglichkeit der Finger wiederherzustellen und gleichzeitig Schmerzen zu lindern.  

Mehr über häufige Erkrankungen der Gelenke und unsere Behandlungsmethoden lesen Sie hier.

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Fotocredit (Bild Hand): Sandra Hallinger