VORBEREITUNG

Schilddrüsenuntersuchung

  • Schilddrüsenmedikament am Untersuchungstag nicht einnehmen
  • nicht nüchtern

Knochendichtemessung

  • Keine spezielle Vorbereitung
  • nicht nüchtern

Skelettszintigraphie

  • Keine spezielle Vorbereitung
  • nicht nüchtern

Myocardszintigraphie

  • am Morgen kein Blutdruckmedikament einnehmen
  • kein Kaffee
  • nüchtern!

Wahlarzt Untersuchungskosten

Sie erhalten eine Rechnung von der Ordination Dr. Lanz bzw. von der EMCO Privatklinik- diese reichen sie bitte bei Ihrer Krankenkasse ein- die Refundierung  beträgt bis zu 50 Prozent des Honorars, bei der Knochendichtemessung deutlich mehr.

Patientenfeedback

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Was ist die Schilddrüse?

Die Schilddrüse ist – obwohl sie ein relativ kleines Organ ist – eine wichtige Steuerzentrale des Körpers. Sie bildet zwei lebenswichtige Hormone: Trijodthyronin und Tetrajodthyronin (Thyroxin). Schilddrüsenhormone beeinflussen viele Stoffwechselvorgänge im Körper, steuern die Körpertemperatur und den Wasserhaushalt. Bei Funktionsstörungen treten daher vielfältige Symptome auf.

Mit nuklearmedizinischen Untersuchungen in meiner Praxis in Salzburg lassen sich Fehlfunktionen der Schilddrüse, wie z.B. Hashimoto-Thyreoiditis diagnostizieren. 

Eine Gewichtszunahme ohne Änderung der Nahrungsgewohnheiten, kann ein Anzeichen für eine Schilddrüsenunterfunktion sein. Ebenso ist ein länger bestehender, unerfüllter Kinderwunsch ein möglicher Hinweis auf eine Hypothyreose. 

Knotige Veränderungen an der Schilddrüse sind sehr häufig - eine Struma oder Knotenbildung ist bei jedem Dritten zwischen 18 und 65 Jahren nachweisbar. Der Anteil an einer Hashimoto-Erkrankung betroffen zu sein, liegt bei 6-8% der Bevölkerung. Die Ursache einer Hashimoto-Thyreoiditis ist häufig genetisch, oft findet sich diese Schilddrüsenfunktionsstörung auch bei nahen Angehörigen. 

Schilddrüsen-Krebs betrifft nur 6 pro 100 000 Einwohner pro Jahr.

Schilddrüsenerkrankungen

  • Struma
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Schilddrüsenkrebs

Schilddrüsenerkrankungen

Struma

Als Struma, auch umgangssprachlich als Kropf bezeichnet man eine Vergrößerung der Schilddrüse bzw. einen knotigen Umbau des Schilddrüsengewebes. Die häufigste Ursache für eine Struma ist eine genetische Disposition, bzw. bei älteren Personen erlangten Jodmangel in der Kindheit. Es kommt zu einer Vermehrung von Schilddrüsenzellen und damit zu einer Vergrößerung des Organs. Gelegentlich  kommt es durch Schilddrüsenzysten zu einer sichtbaren Vergrößerung der Schilddrüse.

Schilddrüsenüberfunktion

Bei der Hyperthyreose werden von der Schilddrüse zu große Mengen an Schilddrüsenhormonen gebildet.
Dabei werden zu viele Schilddrüsenhormone produziert und der Körper kann folgende Symptome äußern: 

  • Herzrasen
  • Nervosität, Zittern, Schwitzen
  • Gewichtsabnahme
  • Schlafstörungen
  • Hitzeempfindlichkeit

Ursachen sind heiße Knoten und Morbus Basedow. Bei heißen Knoten unterliegen diese nicht mehr der Steuerung durch die Hirnanhangsdrüse. Bei Morbus Basedow stimulieren zirkulierende Antikörper Schilddrüsenzellen zur vermehrten Hormonproduktion. Auch bei Entzündungen der Schilddrüse bzw. bei Einnahme bestimmter Medikamente oder nach Jod-Kontrastmittelgabe kann es zur Schilddrüsenüberfunktion kommen. Eine länger bestehende unbehandelte Schilddrüsenüberfunktion kann lebensbedrohend sein. Deshalb sind eine entsprechende Diagnostik und die ehestmögliche Einleitung einer Therapie (zumeist medikamentös) notwendig. 

Schilddrüsenunterfunktion

Bei der Hypothyreose werden von der Schilddrüse zu geringe Mengen an Schilddrüsenhormonen gebildet.
Dabei werden zu wenige Schilddrüsenhormone produziert und der Körper kann folgende Symptome äußern: 

  • Müdigkeit, allgemeine Schwäche
  • Kälteempfindlichkeit
  • Zyklusstörungen
  • Verminderte Fruchtbarkeit
  • Haarausfall
  • Gewichtszunahme
  • Wassereinlagerungen
  • Verstopfung
  • Depression, fehlender Antrieb

Die häufigste Ursache ist eine chronische Schilddrüsenentzündung (Morbus Hashimoto). Deshalb sind eine entsprechende Diagnostik und die ehestmögliche Einleitung einer Therapie (zumeist medikamentös) notwendig.

Morbus Hashimoto: Morbus Hashimoto ist eine Autoimmunerkrankung, bei der Schilddrüsengewebe durch Antikörper  im Blut zerstört wird. Diese Form der chronischen Entzündung verläuft oft längere Zeit unbemerkt, bis die Unterfunktion so stark ausgeprägt ist, dass Symptome wie oben genannt auftreten. Hashimoto kann durch eine Schilddrüsenhormonersatztherapie sehr gut behandelt werden. 

Schilddrüsenkrebs

Schilddrüsenkrebs tritt selten auf und ist in der Regel gut behandelbar. Sie lassen sich in folgende zwei Gruppen einteilen: Die differenzierten Schilddrüsenkarzinome, die direkt von den Schilddrüsenzellen ausgehen und eine gute Prognose aufweisen. Schilddrüsenkrebs entwickelt sich zumeist aus Schilddrüsenknoten, Symptome werden kaum bemerkt.

Osteoporose

Schon etwa ab dem 35. Lebensjahr beginnt die altersbedingte Reduzierung der Knochenmasse. Dies geschieht normalerweise langsam und unbemerkt. Erst bei einer erheblichen Verminderung der Knochenmasse durch verstärkten Knochenabbau spricht man von Osteoporose, welches sich im schlimmsten Fall durch einen Knochenbruch ohne entsprechende Ursache bemerkbar macht.

Die Bestimmung der Knochenmineraldichte mittels Osteodensitometrie (Knochendichtemessung) ist eine einfache und schmerzfreie Untersuchung. Meine Praxis am Dürrnberg  verfügt über modernste Geräte für eine schnelle und genaue Diagnose.

Osteoporose betrifft häufig Frauen. Der Grund liegt am verstärkten Knochenabbau durch Östrogenmangel in den Wechseljahren. Zirka ein Drittel aller Frauen nach der Menopause ist von Osteoporose betroffen. Zwei Drittel aller Frauen über 80 Jahren leiden daran.

Die häufigsten Ursachen sind frühe Menopause, chronisch entzündliche Erkrankungen (Rheuma, COPD, chronisch entzündliche Darmerkrankungen), genetische Veranlagung, Ernährungsstörungen, Untergewicht, Rauchen und Medikamente.

Deshalb sind eine entsprechende Diagnostik mittels Knochendichtemessung und die Einleitung einer entsprechenden Therapie notwendig.